EN

Fisch ist gesund?!

Aktuell

Fisch.jpgFisch ist heute für uns ernährungsphysiologisch gesehen vor allem als Lieferant von Omega-3-Fettsäuren und – insbesondere im Winter – von Vitamin D interessant.
Daneben enthält er natürlich reichlich Eiweiß, womit wir aber in der Regel ohnehin gut bis überversorgt sind. Meeresfisch liefert weiters beträchtliche Mengen an Jod. Der Jodbedarf wird in Österreich allerdings zu einem großen Teil über die Speisesalzjodierung gedeckt.

Omega-3-Fettsäuren sind essentielle Fettsäuren, die entzündungshemmend sowie anti-thrombotisch („blutverdünnend“) wirken und sich günstig auf das Blutcholesterin auswirken. Die gängigen Ernährungsempfehlungen raten daher, den häufig recht hohen Fleischkonsum zugunsten von 2x Fisch pro Woche zu reduzieren.

Leider sind viele Fischbestände bereits sehr dezimiert. Verschiedene Organisationen veröffentlichen Listen gefährdeter Arten sowie entsprechende Einkaufsempfehlungen.
Problematisch ist auch die häufig recht hohe Schwermetallbelastung von Meeresfisch. Bei regelmäßigem Verzehr sollte man daher Fische aus heimischen (Zucht-)Gewässern bevorzugen.

Als sehr gute pflanzliche Alternativen für die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren kommen vor allem Rapsöl, Walnuß(öl) und Leinsamen in Frage.

Mag. Robert Braunrath ist Ernährungswissenschafter und Gesundheitsberater nach Dr. Bruker (GGB)